Schule für modernes japanisches Trommeln in Hamburg

Impressum     

Das Coaching-Angebot für Taiko-Gruppen beinhaltet Themen wie:


-Groove, Zusammenspiel und Timing

-fortgeschrittene Spieltechniken für mehr „Funk“ und Tiefe im Taiko-Sound

-das Entwickeln/Arrangieren eigener Stücke/Kreativität

-Tipps und Anregungen für das Verbessern der eigenen Stücke der Taiko-Gruppe

-Tipps und Anregungen für die künstlerische Leitung/Teamleitung einer Taiko-Gruppe


Das Coaching-Angebot für Taiko-Gruppen beinhaltet nicht:


-das Unterrichten von speziellen Stücken bzw. die Versorgung mit Material für neue Stücke

-Fragen zu spezifischen Taiko-Stilen (z.B. „wie spielt Taiko-Gruppe XY aus dem Dorf XY dieses oder jenes Stück“)


Ingmar Kikat kann inzwischen auf 10 Jahre Erfahrung als Taiko-Spieler und 20 Jahre als Schlagzeuger/Percussionist zurückblicken, mit zahlreichen Proben, Auftritten im In- und Ausland und ebenso zahlreichen gegebenen Unterrichtsstunden. Mit diesen Erfahrungen ist es ihm möglich auch anderen Taiko-Gruppen Anregungen und Hilfestellungen zu den obengenannten Themen zu geben.


Im Normalfall stellt dabei die Taiko-Gruppe Raum und Trommeln für einen 1- oder 2-tägigen Coaching-Workshop bereit. Ingmar Kikat stellt sich beim Coaching auf die Bedürfnisse und den Stand der jeweiligen Gruppe ein, ohne ausschliesslich vom eigenen Stil auszugehen. Er arbeitet auf der Grundlage von universellen Prinzipien, die stilübergreifend zu mehr Musikalität und besserem Zusammenspiel führen können.


Für eine unverbindliche Anfrage bitte E-Mail an info@kion-dojo.de

Zwar handelt es sich bei Taiko in aller Regel um ein in der Gruppe gespieltes Instrument das gemeinsam geübt wird, in Einzelfällen kann es aber auch sinnvoll sein Einzelunterricht zu nehmen, um bestimmte individuelle Fragen zu klären und vor allem an technischen Aspekten zu arbeiten.


Der Einzelunterricht bei Ingmar Kikat kostet 30,- Euro für 1 1/2 Stunden oder 20,- Euro für 1 Stunde und wird individuell vereinbart.

Info: info@kion-dojo.de

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Allgemein    Taiko/Japan    Unterricht    Auftritte    Kiontext


Der Taiko-Unterricht im Kion Dojo findet in offenen Gruppen statt. An der Mehrzahl der in der Regel Montags, Dienstags und Donnerstags stattfindenden Übungsterminen können Trommler aller Erfahrungsstufen teilnehmen. Die Teilnahme ist nicht an feste Kurse bzw. Gruppen gebunden.


Trommler im Kion Dojo können sich somit ihren eigenen Übungsplan je nach verfügbarer Zeit und eigenem Anspruch zusammenstellen. Die Mischung unterschiedlicher trommlerischer Fähigkeiten und ebenso unterschiedlicher Charaktere macht den besonderen Reiz dieses offenen Übungssystems aus. Nicht Gleichschritt und Uniformität sondern Vielfalt und Austausch sind in diesem Zusammenhang Begriffe, die den Kion Dojo beschreiben könnten.


Einsteiger bekommen natürlich nicht von Anfang schnelle und schwierig zu erlernende Rhythmen, sondern speziell auf sie zugeschnittene einfache Rhythmen, bzw. einfachere Versionen schwierigerer Rhythmen. Dafür braucht es im Kion Dojo keinen Einsteigerkurs. Stattdessen lernen Einsteiger gemeinsam und im Austausch mit den fortgeschritteneren Spielern.


Der Unterricht im Kion Dojo fördert und erfordert:


-musikalisch rhythmische Fähigkeiten/Groovegefühl


-Gedächtnis/Erinnerungsvermögen


-Körperkoordination und Körperwahrnehmung


-Kreativität und Ausdruckskraft


-Lebensenergie und Freude


-Eigenverantwortung und Eigeninitiative


-Kooperation und gegenseitige Hilfe



"Wie der Rhythmus ins Blut kommt? Sicher nicht über die DNA, sondern durch Prägung. Im Umfeld der Festmusik kann der kleine Maninka tanzen bevor er halbwegs sicher gehen kann. Die Rhythmen dringen schon in seiner kleinsten Kindheit so tief in  sein Unterbewusstsein ein, daß das spätere Erlernen der Rhythmik nur noch eine Frage der Motorik ist. Und diese wird gleich vom Start weg wunderbar geschult. Aus entwicklungspsychologischen Studien weiß man, dass die erste Sensibilisierung der Feinmotorik durch das Krabbeln erfolgt. Dieses reflektorische Bewegungsmuster aus den Tiefen der unbewußt-kollektiven Zwischenhirnerfahrung mit rhythmisch-symmetrischem Charakter fördert die nervliche Vernetzung zwischen den beiden heutzutage so gerne zitierten Gehirnhemisphären. Bei unserem kleinen Maninka wird dieser Effekt noch durch das ständige Getragenwerden in fest angeschnallter Form am Rücken verstärkt. Die Gehbewegung und auch die Tanzbewegung werden so direkt übertragen."

- Gerhard Kero (www.beatfactory.at) -


In diesem Absatz beschreibt der Djembe-Lehrer Gerhard Kero sehr anschaulich wie in afrikanischen Kulturen der Rhythmus quasi in die Wiege gelegt wird. Den meisten Europäern fehlt dieser frühkindliche Kontakt mit rhythmischer Musik im Allgemeinen. Dies im Erwachsenenalter nachzuholen ist daher in der Regel wesentlich mühsamer, wenn die im Kleinkind- oder Kindesalter angelegte Basis nicht vorhanden ist.


Aber, und das ist die wichtige und positive Nachricht, es ist möglich auch als Erwachsener ein Rhythmusgefühl zu entwickeln. Es mag länger dauern und es braucht mehr Geduld, ohne den unvoreingenommenen und intuitive Zugang eines Kindes zu neuen Lernerfahrungen. Aber immer wieder überraschen Schüler im Kion Dojo mit Fortschritten und Veränderungen, die sie sich am Anfang vielleicht gar nicht zugetraut hatten. Was dabei zählt ist nicht der Vergleich und die Einstufung mit anderen Trommlern sondern die persönliche Entwicklung!


Was unterscheidet Kinder beim Thema Lernen von vielen Erwachsenen? Ihnen macht das Lernen Spaß. Sie kommen in einen Lernflow, in dem die Begeisterung, Konzentration und die Neugier auf Neues sich ganz natürlich entfalten und im besten Fall durch nichts behindert werden. Wer mit Spaß und Freude lernt, der lernt auch wirklich. Im Kion Dojo ist Spaß ein wichtiger Schlüssel zum Lernerfolg. Dies schliesst nicht aus, dass es auch ernste, konzentrierte und versunkene Momente beim Trommeln gibt. Genauso wie es im Leben beide Seiten gibt, sollen sie auch beim Taiko reflektiert werden.


Die Miglieder des Kion Dojo freuen sich auf neugierige Einsteiger!



Wer mehr über den Taiko-Stil des Kion Dojo und das Übesystem lesen möchte, schaut auf die Kiontext-Seite und besucht die Links zu Ingus Blog.

 
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